Das war das BBFF 2017

Ein ganzes Jahr Vorbereitungszeit lag hinter den "Machern" des Barnstorfer-Ballonfahrer-Festivals. Alles war berücksichtigt worden, um den erhofften rund 12.000 Besuchern wieder ein umfang- und abwechslungsreiches Programm zu bieten. 32 Heißluftballone und acht Modellballone hatten ihre Teilnahme zugesichert. 21 Stände für den obligatorischen Bauernmarkt wurden verpflichtet, eine Musikkapelle, Jagdhornbläser, ein Drehorgelorchester und viele Künstler waren eingeladen worden. Die Wintershall AG hatte eine Pferdekopfpumpe in Aldorf abgebaut und auf dem Festplatz wieder aufgestellt, um sie dort von Künstlern mit Motiven zum BBFF besprühen zu lassen. Zehn Kommunen aus dem Landkreis Diepholz standen mit der Ausstellung "Tag des Moores" zur Verfügung.

An alles war gedacht, wenn, ja wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre. Das größte Problem bei der Ballonfahrt ist nämlich das Wetter, und wenn das nicht mitspielt, können alle Vorbereitungen für einen Massenstart der Ballone getroffen worden sein, letztendlich müssen die Ballone aber am Boden bleiben, können die Ballone eben nicht abheben. Am Freitagabend, bevor der erste Massenstart der 32 Ballone stattfinden sollte, goss es wie aus Eimern. Der Platz stand unter Wasser. An einen Start war nicht zu denken. Als gegen 19 Uhr der Regen nachließ, rüsteten vier Piloten, nämlich Klaus Sarinski mit dem Wintershall-Ballon, Christoph Laloi mit dem größten Tankwart der Welt, Mario Kaldewey mit seiner Eistüte und Uwe Orth mit dem Warsteiner Ballon ihre Hüllen auf um den vielen Zuschauern ein tolles Motiv für einen Schnappschuss zu ermöglichen.

 

Bei der zweiten geplanten Fuchsjagd am frühen Samstagmorgen spielte wiederum das Wetter nicht mit. Regen, Wind und Nebel verhinderten den Start. Am Nachmittag ließ der Regen nach, sodass das angedachte Rahmenprogramm sehr zur Freude der Besucher stattfinden konnte. An einen pünktlichen Start der Ballone war aufgrund des zu starken Windes jedoch nicht zu denken. Michael Noll, der vor Ort weilende Wetterberater vom Deutschen Wetterdienst, versprach ein Nachlassen des Windes gegen 20 Uhr, sodass 22 Piloten überredet werden konnten, zu später Stunde noch an den Start zu gehen.

 

Aufgrund der Teilnehmerzahl und weil die Wetterberuhigung nur kurz anhalten sollte, wurde hier auf eine Fuchsjagd verzichtet. So konnten die Plaketten für den geplanten Sieger der Fuchsjagden am Sonntag an die vier Piloten vergeben werden, die am Freitag ihre Hüllen zur Freude der anwesenden Zuschauer aufgerüstet hatten.

 

Zum Ballonglühen bei Einbruch der Dunkelheit war der Wind wieder stärker geworden. Ein Aufrüsten der Hüllen war damit nicht möglich. Dafür wurden die Zuschauer zum Takt mehrerer Musikstücke mit einem StaticDisplay belohnt. Ein wunderbares Höhenfeuerwerk rundete das Programm bei der diesjährigen Ballonfiesta ab.

Das Fazit des 14. Barnstorfer-Ballonfahrer-Festivals: Ist die Planung ausgefeilt und bestens abgestimmt, so kann der Wettergott immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen.

 

 

 

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